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Fendt Österreich (Austria)

Fendt News

AGCO investiert 170 Mio. Euro in Standort Deutschland
Fendt erweitert die Kapazitäten auf 20.000 Traktoren pro Jahr
Blick in die Zukunft: Das AGCO/Fendt-Werk in Marktoberdorf

Ausweitung der Kapazitäten auf 20.000 Traktoren pro Jahr / Neue Produktionslinien in den Fendt-Werken Marktoberdorf und Bäumenheim / CEO Martin Richenhagen: „Wegweisende Entscheidung im Schulterschluss mit Betriebsrat und Gewerkschaften“


AGCO (NYSE: AG), weltweit tätig in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Traktoren und Landmaschinen, investiert bis 2012 rund 170 Millionen Euro in die Werke seiner Marke Fendt. In Marktoberdorf und Bäumenheim soll mit dem bisher größten Einzelinvestitionsprojekt von AGCO die Produktionskapazität von bisher 15.000 auf dann 20.000 Traktoren pro Jahr ausgeweitet werden. Mehr Kapazitäten stehen dann auch für die Fertigung von Fahrerhäusern und Getrieben zur Verfügung. Das AGCO-Investment umfasst den Neubau einer zweiten Fertigung mit Gebäuden, Maschinen und Logistik in Marktoberdorf. Hier entsteht zudem eine komplette Schlepperendmontage. Im Werk Bäumenheim wird eine neue Kabinenschweißerei gebaut – mit neuen Gebäuden und Roboterschweißanlagen. Ebenfalls in Bäumenheim restrukturiert AGCO die Fahrerhausendmontage. Die gesamte AGCO-Investition vollzieht sich in zwei Schritten: Schon in 2009 wird Fendt 17.000 Traktoren produzieren können – in den weiteren drei Jahren steigen die Kapazitäten dann auf 20.000 Traktoren. Zusätzlich werden ca 8.000 Getriebe für den OEM Bereich gefertigt.
Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO von AGCO: „Von der weltweit steigenden Nachfrage nach Hightech-Lösungen für professionelle Landwirte profitiert vor allem unsere Premium-Marke Fendt. Das jetzt beschlossene Investment rüstet uns für die Zukunft. Denn auch in den kommenden Jahren rechnen wir mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis.“

Bauabschnitte im Werk Asbach-Bäumenheim

Hermann Merschroth, für AGCO Vice President und Sprecher der Fendt-Geschäftsführung, ergänzt: „Fendt wird dem großen Vertrauen, das der AGCO-Konzern in den Standort Deutschland setzt, absolut gerecht werden. Die neuen Produktionslinien werden wegweisend für den modernen Landmaschinenbau sein.“

Der Investitionsentscheidung waren Verhandlungen der Unternehmensleitung mit Betriebsrat und IG Metall voraus gegangen. Martin Richenhagen: „Einer Investitionsentscheidung in diesem Umfang geht in einem globalen Konzern wie AGCO immer auch ein internationaler Vergleich aller Standortalternativen voraus. Bei Fendt finden wir die besten Bedingungen vor, weil eine hoch qualifizierte und motivierte Belegschaft bereit ist, im Schulterschluss zwischen Unternehmensleitung, Betriebsrat und Gewerkschaften flexibel die neuen Herausforderungen anzunehmen, die sich in den nächsten Jahren stellen.“


Über AGCO

Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1990 ist AGCO „Your Agriculture Company“ (NYSE: AG) (www.agcocorp.com) weltweit tätig in der Produktion von Traktoren und Landmaschinen sowie den dazugehörigen Ersatzteilen. AGCO bietet eine vollständige Produktpalette an, die Traktoren, Mähdrescher, Heugeräte, Spritzen, Futtererntemaschinen und Bodenbearbeitungsgeräte umfasst und über mehr als 3.000 unabhängige Händler und Vertriebspartner in über 140 Ländern weltweit angeboten wird. AGCO Produkte werden unter den folgenden bekannten Markennamen verkauft: Challenger®, Fendt®, Massey Ferguson® und Valtra®. AGCO bietet Kundenfinanzierungen über AGCO Finance an. Das Unternehmen mit Sitz in Duluth, Georgia/USA, verbuchte im Jahr 2007 einen Umsatzerlös von 6,8 Mrd. USD.